Kostenloses Werkzeug

Weiterleitungs-Check

Gehackte WordPress-Seiten leiten oft nur bestimmte Besucher um — nur Handys, nur wer von Google kommt, nie den eingeloggten Betreiber. Deshalb merken Sie selbst: nichts. Dieser Check ruft Ihre Seite mit vier verschiedenen Identitäten auf und vergleicht, wo jede landet.

Warum Sie den Hack nicht sehen — Ihre Besucher aber schon

Moderne Infektionen verdienen Geld mit Ihren Besuchern und wollen deshalb so lange wie möglich unentdeckt bleiben. Die Tarnung heißt Cloaking: Die Weiterleitung auf die fremde Seite feuert nur für Besucher von Google, nur auf dem Smartphone oder nur für den Googlebot — der Betreiber, der seine Seite am Desktop direkt aufruft, sieht immer die normale Website. Genau diese Lücke schließt der Vergleich mit mehreren Identitäten.

Wo solche Weiterleitungen stecken

Die häufigsten Verstecke sind die .htaccess (Umleitungsregeln nach User-Agent oder Referrer, gern hinter hunderten Leerzeilen versteckt), die Datenbank (verbogene siteurl, Schadcode in Options-Einträgen, bösartige Cron-Jobs), verschleierte JavaScript-Schnipsel im Theme sowie Must-Use-Plugins, die in der normalen Plugin-Liste gar nicht auftauchen.

Grenze des Schnelltests — ehrlich gesagt: Hundertprozentige Sicherheit gibt es von außen nicht. Manche Infektionen leiten nur einmal je Besucher-IP, nur zu bestimmten Uhrzeiten oder nur in bestimmten Ländern um; ein grünes Ergebnis beweist also nicht, dass die Seite sauber ist. Die Verstecke auf dem Server (.htaccess, Datenbank, mu-plugins, Datei-Integrität) prüft unser Malware-Notfall direkt in der Installation. Die Zeichen, die Sie selbst prüfen können, stehen im Ratgeber „Woran Sie einen Hack erkennen".