Blog · 25. August 2026
Was kostet WordPress-Wartung? Preise, Leistungen und die ehrliche Rechnung
Zwischen 0 und 150 € im Monat ist alles am Markt — und die Zahl allein sagt nichts. Was in einem Wartungsvertrag stehen muss, welche Angebote Sie aussortieren können und was Nicht-Wartung wirklich kostet.
Kurz gesagt: Unsere WordPress-Wartung gibt es als drei Wartungspakete ab 39 € im Monat — Wartungsvertrag ohne Mindestlaufzeit, monatlich kündbar.
Die kurze Antwort: WordPress-Wartung kostet in Deutschland üblicherweise 30 bis 150 € im Monat, je nach Umfang. Die längere Antwort ist interessanter, denn zwischen zwei Angeboten für 49 € können Welten liegen — und das billigste Angebot ist regelmäßig das teuerste, sobald etwas schiefgeht.
Die drei Wege und was sie kosten
Selbst warten — 0 € plus Ihre Zeit. WordPress, Themes und Plugins bringen zusammen typischerweise 20 bis 30 Updates im Monat. Wer sauber arbeitet (Backup vor jedem Update, danach die Seite durchklicken), braucht dafür realistisch ein bis zwei Stunden monatlich — plus ein Backup-Ziel außerhalb des Hosters, das ein paar Euro kostet. Das ist ein völlig legitimer Weg, wenn Sie die Routine durchhalten. Die meisten gehackten Seiten, die wir sehen, gehören Betreibern, die genau das vorhatten.
Auf Zuruf beauftragen — 60 bis 120 € pro Stunde. Ein Freelancer oder eine Agentur aktualisiert, wenn Sie daran denken. Das Problem ist nicht der Stundensatz, sondern das Modell: Es passiert nur, was auffällt. Ein Sicherheitsupdate, das am Erscheinungstag eingespielt gehört, wartet dann eben bis zum nächsten Auftrag.
Wartungsvertrag — 30 bis 150 € im Monat. Jemand ist laufend zuständig: Updates, Backups, Monitoring, feste Reaktionszeit. Das ist die einzige Variante, bei der Probleme auffallen, bevor Besucher sie bemerken. Die Preisspanne erklärt sich fast vollständig über den Leistungsumfang — deshalb lohnt der Blick hinein.
Woran Sie ein ehrliches Angebot erkennen
Diese Punkte gehören in jeden Wartungsvertrag. Fehlt einer, fragen Sie nach — und wenn die Antwort ausweicht, sortieren Sie aus:
- Backup vor jedem Update. „Wir spielen Updates ein” ohne Sicherung davor ist Glücksspiel auf Ihre Kosten.
- Backups außerhalb des Hostings. Liegt die Sicherung auf demselben Server wie die Seite, ist sie beim Hoster-Ausfall oder Hack mit weg.
- Monitoring mit Benachrichtigung. Sonst erfahren Sie von einem Ausfall durch Kunden — oder gar nicht.
- Ein Bericht über die Arbeiten. Wartung ist unsichtbar, wenn sie funktioniert. Ohne Monatsbericht wissen Sie nie, ob überhaupt etwas passiert.
- Monatlich kündbar. Ein Dienstleister, der von seiner Leistung überzeugt ist, braucht keine Jahresbindung.
Umgekehrt sind Jahresverträge mit Vorkasse, „Updates inklusive” ohne Backup-Aussage und Pauschalen ohne Leistungsliste die drei häufigsten Warnsignale.
Die Rechnung ohne Wartung
Nicht-Wartung ist nicht kostenlos, die Rechnung kommt nur später und höher: Eine professionelle Malware-Bereinigung kostet bei uns 349 €, anderswo gern das Doppelte. Dazu kommen die Tage, an denen die Seite in Suchmaschinen als „möglicherweise gehackt” markiert ist, verlorene Anfragen und im schlimmsten Fall ein Datenschutzvorfall, der meldepflichtig ist. Eine einzige Bereinigung kostet mehr als ein Jahr Grundschutz-Wartung — das ist die ganze Rechnung.
Wie es um Ihre Seite steht, sehen Sie in einer Minute: Der kostenlose WordPress-Alters-Check liest von außen, wie weit Ihre Installation dem aktuellen Stand hinterherläuft.
Unsere Preise als Datenpunkt
Damit die Spanne von oben konkret wird — unsere drei WordPress-Wartungspakete (Care-Pläne) mit vollem Leistungsumfang:
| Wartungspaket | Preis | Kern |
|---|---|---|
| Grundschutz | 39 €/Monat | Monatliche Updates, wöchentliche Offsite-Backups, Monitoring, Monatsbericht |
| Werkstatt | 79 €/Monat | Wöchentliche Updates, tägliche Backups, 30 Minuten Anpassungen inklusive |
| Standleitung | 149 €/Monat | Sicherheitsupdates am Erscheinungstag, Staging, 90 Tage Backups, 60 Minuten Anpassungen |
Alle drei monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr. Der komplette Leistungsumfang steht auf der Seite WordPress-Wartung — er ist zugleich der vertragliche Rahmen, es gibt kein zweites Kleingedrucktes.
Welcher Weg für wen
Wer eine kleine Seite hat, gern selbst Hand anlegt und die Update-Routine wirklich durchhält, braucht keinen Vertrag. Wer eine Firmenseite betreibt, über die Anfragen oder Umsatz laufen, rechnet anders: Ein bis zwei Stunden eigene Zeit im Monat kosten die meisten Selbstständigen mehr als 39 € — und die Frage ist nicht, ob ein ungewartetes WordPress irgendwann Ärger macht, sondern wann.
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