Blog · 25. August 2026 · aktualisiert 16. Oktober 2026

Was kostet WordPress-Wartung? Preise, Leistungen und die ehrliche Rechnung

Rund 60 bis 120 € im Monat nennt das Fachmagazin Dr. Web, Agenturpakete beginnen bei 25 €. Was in einen Wartungsvertrag gehört, was den Preis treibt, wann sich Wartung nicht lohnt und was Nicht-Wartung kostet — mit Quellen.

Ein Techniker prüft an zwei Bildschirmen die Wartungsliste einer Website.

Kurz gesagt: Dr. Web nennt 60 bis 120 € im Monat für grundlegende Wartungspakete, Agenturpakete beginnen bei 25 €. Unsere drei Wartungspakete kosten 39, 79 oder 149 €, monatlich kündbar. Entscheidend ist, ob vor jedem Update ein Backup läuft und ob jemand danach hinsieht — nicht die Zahl allein.

Selbsttest: Lohnt sich ein Wartungsvertrag für Ihre Seite?

Zweimal „Ja“ oder mehr, darunter die erste Frage: Ein Wartungsvertrag rechnet sich meist (Rechnung unten). Sonst reicht Selbermachen, wenn Sie die Routine aus dem Beitrag „WordPress selbst pflegen“ durchhalten.

WordPress-Wartung kostet laut Dr. Web rund 60 bis 120 € im Monat (Preisstand Juli 2025, drweb.de, abgerufen am 07.10.2026). Einzelne Agenturen beginnen darunter, bei uns kosten die drei Wartungspakete 39, 79 oder 149 €. Wichtiger als die Zahl ist, was dafür passiert: Zwischen zwei Angeboten für 49 € können Welten liegen. Dieser Beitrag zeigt, woran Sie ein ehrliches Angebot erkennen, und nennt die Fälle, in denen Sie gar keinen Vertrag brauchen.

Selber machen oder abgeben?

Selbst: Updates mit Backup davor einspielen, danach Formular und Layout ansehen, ein Backup außerhalb des Hostings prüfen. Die Routine steht in WordPress selbst pflegen; sie lohnt bei einer Seite, die niemandem Anfragen oder Umsatz bringt.

Abgeben: bei einem Shop, bei Ausfall im Urlaub, ohne getestetes Backup oder wenn niemand erreichbar ist, sobald etwas bricht. Die WordPress-Wartung gibt es für 39, 79 oder 149 € im Monat, monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr.

Was „Wartung“ überhaupt umfasst

Der Begriff ist nicht geschützt. Diese sieben Bausteine gehören tatsächlich dazu:

  • Updates von Core, Themes und Plugins, sonst bleiben bekannte Lücken offen.
  • Backups vor jedem Update, außerhalb des Hostings, sonst bleibt im Ernstfall nur Neuaufbau.
  • Kontrolle danach: Layout, Formular und Kasse ansehen, sonst fällt ein kaputtes Formular erst durch Kundenbeschwerden auf.
  • Monitoring mit Meldung bei Ausfall, sonst erfahren Sie davon durch Kunden.
  • Sicherheit: Scan auf Schadcode, Benutzer- und Rechteprüfung.
  • Anpassungen: feste Minuten für Texte und Bilder, sonst wird jede Änderung zur Anfrage mit Angebot.
  • Bericht: monatlich schriftlich, was passiert ist.

In vier Schritten zum passenden Paket

  1. Seite einordnen. Bringt sie Anfragen oder Bestellungen, zählt Erreichbarkeit mehr als der Preis (Selbsttest oben).
  2. Stand prüfen mit dem kostenlosen WordPress-Alters-Check.
  3. Angebote gegen die fünf Fragen halten (Abschnitt „Woran Sie ein ehrliches Angebot erkennen“). Weicht eine Antwort aus, scheidet das Angebot aus.
  4. Paket wählen: Grundschutz für Seiten ohne häufige Änderungen, Werkstatt bei regelmäßigen Texten oder Bildern, Standleitung für Shops und Seiten, an denen Umsatz hängt.

Die drei Wege im Vergleich

Selbst warten (0 € plus Ihre Zeit) ist legitim, wenn Sie die Routine durchhalten: nach unserer Erfahrung ein halber bis ein ganzer Vormittag im Monat (Erfahrungswert, keine Studie) plus ein Backup-Ziel außerhalb des Hosters. Seahawk Media nennt 3 bis 5 Arbeitsstunden (Herstellerangabe, Belege). Wer die eigene Stunde mit 60 € ansetzt (Annahme, kein Marktpreis), zahlt in Zeit, was sonst in Geld anfällt, und niemand haftet.

Auf Zuruf beauftragen hat ein Modellproblem, kein Preisproblem: Es passiert nur, was auffällt, und im Fehlerfall kommt der Einsatz zum Notfallpreis. Seahawk Media nennt für Freiberufler 50 bis 200 Dollar pro Aufgabe (Herstellerangabe).

Ein Wartungspaket ist die einzige Variante, bei der Probleme auffallen, bevor Besucher sie bemerken.

Die Preise am Markt — nur belegte Datenpunkte

Eine „Marktpreistabelle“ ohne Quelle gibt es hier bewusst nicht. Das sind die Angaben, die wir nachgelesen haben (Quellen und Wortlaut im Block Belege):

AnbieterPreis je MonatWas dazugehört
Dr. Web (Fachmagazin), abgerufen 07.10.202660 bis 120 €, Preisstand Juli 2025Updates, Sicherheitschecks, Backups; Shops und mehrsprachige Seiten teurer
Kopf & Stift (Agentur), abgerufen 07.10.202625 bis 124 € netto, vier Paketevon monatlichem Update-Durchgang bis Testbestellung nach jedem Update
Seahawk Media (US-Anbieter), abgerufen 16.10.202649 bis 599 US-Dollar, vier Paketevon Core-Updates mit Backups bis Support auf Enterprise-Niveau; Preise in Dollar
wpnerd, drei Wartungspakete39, 79 oder 149 €Updates mit Backup davor, Offsite-Backups, Monitoring, Monatsbericht; ab Werkstatt Anpassungsminuten, Standleitung mit Staging und Malware-Bereinigung

Die Spannen sind nur grob vergleichbar: Sie hängen an Seitengröße, Shop ja oder nein und am Leistungsumfang. Bei Kopf & Stift sind inhaltliche Änderungen, Plugin-Lizenzen, Hosting und die Bereinigung einer gehackten Seite nicht im Preis; so etwas muss vorher auf dem Tisch liegen. Alle drei wpnerd-Pakete sind monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr; der Leistungsumfang auf der Seite WordPress-Wartung ist zugleich der vertragliche Rahmen. Der Sprung von 39 auf 79 € kauft selten „mehr Updates“, sondern Arbeitszeit: 30 Minuten im Monat für Textänderungen oder einen Bildertausch.

Was den Preis treibt

Vier Preistreiber aufklappen
  • Plugins und Page-Builder: mehr Updates, mehr Stellen für Konflikte.
  • Shop oder nicht: Bei WooCommerce wird nach jedem Update auch die Kasse geprüft.
  • Eigener Code: Schnittstellen zu Warenwirtschaft oder CRM müssen mitgedacht werden.
  • Reaktionszeit: Schnelle Antwort heißt, dass jemand Kapazität freihält.

„Das macht doch mein Hoster“ stimmt nur bis zur Serverkante: Plugins, Theme und Formulare sind nicht Sache des Hosters.

Woran Sie ein ehrliches Angebot erkennen

Fünf Fragen muss jedes Angebot beantworten. Weicht die Antwort aus, sortieren Sie aus:

  1. Was passiert, wenn ein Update die Seite lahmlegt — und was kostet das? Gewünscht: Backup läuft vorher, Reparatur ist enthalten.
  2. Wo liegen die Backups? Gewünscht: außerhalb des Hostings, sonst ist die Sicherung beim Hack mit weg.
  3. Wie oft wird aktualisiert, und wie schnell bei Sicherheitslücken? Gewünscht: fester Rhythmus, kritische Releases vorgezogen.
  4. Sind Arbeitsminuten enthalten, und verfallen sie? Gewünscht: festes Kontingent, klare Regel.
  5. Was bekomme ich schriftlich, und wie melden Sie einen Ausfall? Gewünscht: Monatsbericht, Monitoring mit Benachrichtigung (Kritischer Fehler auf der Website).

Warnsignale sind Jahresverträge mit Vorkasse, „Updates inklusive“ ohne Backup-Aussage und Pauschalen ohne Leistungsliste.

Die Rechnung ohne Wartung

Nicht-Wartung ist nicht kostenlos, die Rechnung kommt später und höher. Belegt ist das Rechenbeispiel von Dr. Web (Preisstand Juli 2025): zwölf Monate Basiswartung zu 80 € (960 €) gegen vier einzelne Notfall-Einsätze für zusammen 2.200 € — ohne Umsatzverlust und Imageschaden. Die vier Posten: Plugin-Konflikt 350 €, Backup-Wiederherstellung 600 €, Sicherheitsprüfung nach Angriff 850 €, SEO-Korrektur nach Downtime 400 €. Ausdrücklich ein Rechenbeispiel, keine Statistik.

Unsere eigene Rechnung (Listenpreise, zwölf Monate): Grundschutz 12 × 39 € = 468 €, Werkstatt 12 × 79 € = 948 €, Standleitung 12 × 149 € = 1.788 €. Die Malware-Bereinigung als Einzelauftrag kostet bei uns 349 €; in der Standleitung ist sie inklusive. Dazu kommen Dinge, die niemand beziffert: Ausfalltage ohne Anfragen und die Google-Warnung, die nach der Bereinigung noch Tage stehen bleiben kann.

Wann sich Wartung nicht lohnt

Kein Vertrag nötig ist bei einem Archiv ohne Formulare, bei einer Seite kurz vor der Ablösung oder wenn Sie die Routine aus WordPress selbst pflegen durchhalten. Unsicher, welches Paket passt? Rufen Sie an — wir sagen Ihnen auch, wenn Grundschutz reicht oder Sie gar keinen Vertrag brauchen. Die Pakete im Überblick: WordPress-Wartung ab 39 € im Monat.

Belege: Quellen und Wortlaut
  • Dr. Web, Preisstand Juli 2025 (drweb.de/wordpress-wartung, abgerufen 17.10.2026, Zahlen unverändert Stand Juli 2025): grundlegende Wartungspakete 60 bis 120 € im Monat; Rechenbeispiel 12 Monate zu 80 € (960 €) gegen vier Notfall-Einsätze zu zusammen 2.200 €, ohne Umsatzverlust und Imageschaden; ein automatischer Dienst erkenne weder komplexe Plugin-Konflikte noch optische Probleme im Layout.
  • Kopf & Stift (kopfundstift.de/wordpress-wartung, abgerufen 07.10.2026): Pakete Basis 25 €, Business 42 €, Premium 69 €, Shop 124 € netto im Monat; Jahresvertrag optional mit zwei Gratismonaten neben monatlicher Kündigung.
  • Seahawk Media, „Wartungskosten für WordPress-Websites im Jahr 2026“ (seahawkmedia.com, abgerufen 16.10.2026, Seitenstand 30. April 2026, Preise in US-Dollar): „Unsere SeaCare-Pakete starten bei 49 $“; „Essentials 49 $ pro Monat und Website“, „Pro für 99 $“, „Business-Version für 299 $“, „VIP 599 US-Dollar pro Monat und Standort“; Tabelle „Wartung in Eigenregie“ mit „3 bis 5 Arbeitsstunden“, „Freiberufler“ mit „50 bis 200 Dollar pro Aufgabe“. Das sind Herstellerangaben eines Anbieters, nicht nachgeprüft.
  • Eigene Preise und Leistungen: WordPress-Wartung, Stand 16.10.2026 (Grundschutz 39 €, Werkstatt 79 €, Standleitung 149 €; Malware-Notfall 349 €).
  • Top-10-Näherung (Näherung, WebSearch, 16.10.2026): Zwei WebSearch-Läufe mit deutschen Suchwörtern („WordPress Wartung Kosten pro Monat“, „WordPress Wartungsvertrag Preise Agentur Euro monatlich Leistungen“); gelesen wurden Seahawk Media sowie die schon bekannten Seiten von Dr. Web und Kopf & Stift. Gemeinsam ist den Treffern eine Preisspanne je Monat samt Leistungsliste, teils in Dollar. Ergänzt wurden hier die Schrittfolge zur Paketwahl, die Selber-machen-Grenze und die Jahresrechnung der eigenen Pakete. WebSearch ist US-basiert und liefert keinen Rang; das ist eine Näherung, keine echte Google-Trefferliste.

Häufige Fragen

Was kostet WordPress-Wartung im Monat?

Das Fachmagazin Dr. Web nannte im Juli 2025 für grundlegende Wartungspakete 60 bis 120 € im Monat (drweb.de, abgerufen 07.10.2026). Eine Agentur wie Kopf & Stift verlangt je nach Paket 25 bis 124 € netto im Monat (kopfundstift.de, abgerufen 07.10.2026), wir 39, 79 oder 149 €. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern was dafür passiert — vor allem, ob vor jedem Update ein Backup läuft und ob jemand danach hinsieht.

Kann ich die Wartung nicht einfach automatisieren?

Die Updates selbst ja — WordPress kann das seit Jahren allein. Was die Automatik nicht kann: vorher ein Backup wegschreiben, danach prüfen, ob Formular, Kasse und Layout noch funktionieren, und im Fehlerfall zurückrollen. Genau dort liegt die Arbeit, und genau dafür zahlt man. Dr. Web schreibt dazu: Ein automatischer Dienst erkennt weder komplexe Plugin-Konflikte noch optische Probleme im Layout (drweb.de, abgerufen 07.10.2026).

Ist Wartung im Hosting nicht schon enthalten?

Fast nie. Der Hoster kümmert sich um Server und Erreichbarkeit, nicht um Ihre Plugins, Ihr Theme und Ihre Inhalte.

Bin ich an eine Laufzeit gebunden?

Bei uns nicht — alle drei Wartungspakete sind monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr. Jahresverträge mit Vorkasse sind am Markt verbreitet; Kopf & Stift etwa bietet sie als Option mit zwei Gratismonaten neben monatlicher Kündigung an (kopfundstift.de, abgerufen 07.10.2026).

Was kostet es, wenn nichts gewartet wird?

Die Rechnung kommt später und höher. Dr. Web rechnet in einem Beispiel mit Preisstand Juli 2025 vor: zwölf Monate Wartung für 80 € im Monat (960 €) gegen vier einzelne Notfall-Einsätze für zusammen 2.200 € — ohne Umsatzverlust und Imageschaden (drweb.de, abgerufen 07.10.2026). Bei uns kostet eine professionelle Malware-Bereinigung 349 € (Malware-Notfall), in der Standleitung ist sie inklusive.

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