Blog · 25. August 2026 · aktualisiert 24. September 2026

Was kostet WordPress-Wartung? Preise, Leistungen und die ehrliche Rechnung

Zwischen 0 und 150 € im Monat ist alles am Markt — und die Zahl allein sagt nichts. Was in einem Wartungsvertrag stehen muss, was den Preis treibt, wann sich Wartung nicht lohnt und was Nicht-Wartung wirklich kostet.

Ein Techniker prüft an zwei Bildschirmen die Wartungsliste einer Website.

Kurz gesagt: Unsere WordPress-Wartung gibt es als drei Wartungspakete ab 39 € im Monat — Wartungsvertrag ohne Mindestlaufzeit, monatlich kündbar.

Die kurze Antwort: WordPress-Wartung kostet in Deutschland üblicherweise 30 bis 150 € im Monat, je nach Umfang. Die längere Antwort ist interessanter, denn zwischen zwei Angeboten für 49 € können Welten liegen — und das billigste Angebot ist regelmäßig das teuerste, sobald etwas schiefgeht. Dieser Beitrag nennt die Preisspannen, sagt, was sie treibt, und rechnet beide Seiten durch: was Wartung kostet und was keine Wartung kostet.

Was „Wartung” überhaupt umfasst

Der Begriff ist nicht geschützt. Jeder darf „WordPress-Wartung” auf eine Rechnung schreiben, auch wenn nur ein Plugin automatisch Updates klickt. Diese sieben Bausteine gehören tatsächlich dazu — und die Tabelle sagt gleich dazu, was passiert, wenn einer fehlt.

BausteinWas dahinterstecktWas ohne passiert
UpdatesCore, Themes und Plugins aktuell halten, Sicherheitsreleases zügigBekannte Lücken bleiben offen — der häufigste Weg für Malware
BackupsSicherung vor jedem Update, zusätzlich täglich oder wöchentlich, außerhalb des HostingsIm Ernstfall bleibt nur Neuaufbau, oft ohne Inhalte
Kontrolle danachNach dem Update ansehen, ob Layout, Formular und Kasse noch laufenEin kaputtes Formular fällt erst auf, wenn Kunden sich beschweren
MonitoringErreichbarkeit im Minuten- oder Stundentakt, Meldung bei AusfallSie erfahren vom Ausfall durch Kunden — oder gar nicht
SicherheitScan auf Schadcode, Firewall-Pflege, Benutzer- und RechteprüfungEin Einbruch bleibt monatelang unbemerkt
AnpassungenFeste Minuten für Texte, Bilder, KleinigkeitenJede Änderung wird zur Anfrage mit Angebot und Rechnung
BerichtMonatlich schriftlich, was passiert istSie wissen nie, ob überhaupt etwas passiert ist

Wartung ist unsichtbar, solange sie funktioniert. Genau deshalb ist der Monatsbericht kein Beiwerk, sondern der einzige Beleg, dass Sie für etwas bezahlen.

Die drei Wege und was sie kosten

Selbst warten — 0 € plus Ihre Zeit. WordPress, Themes und Plugins bringen zusammen typischerweise 20 bis 30 Updates im Monat. Wer sauber arbeitet (Backup vor jedem Update, danach die Seite durchklicken), braucht dafür realistisch ein bis zwei Stunden monatlich — plus ein Backup-Ziel außerhalb des Hosters, das ein paar Euro kostet. Das ist ein völlig legitimer Weg, wenn Sie die Routine durchhalten. Die meisten gehackten Seiten, die wir sehen, gehören Betreibern, die genau das vorhatten.

Rechnen Sie ehrlich mit: Wer als Selbstständige oder Selbstständiger die eigene Stunde mit 60 € ansetzt, zahlt für die Eigenleistung 60 bis 120 € im Monat — nur eben in Zeit statt in Geld, und ohne dass jemand haftet, wenn etwas schiefgeht.

Die Aktualisierungs-Seite einer WordPress-Installation mit zwei ausstehenden Plugin-Updates
Ein gewöhnlicher Dienstagmorgen auf einer gepflegten Firmenseite: zwei Zeilen. Über den Monat werden daraus zwanzig bis dreißig — und jede will gesichert, eingespielt und nachkontrolliert werden, nicht nur geklickt.

Auf Zuruf beauftragen — 60 bis 120 € pro Stunde. Ein Freelancer oder eine Agentur aktualisiert, wenn Sie daran denken. Das Problem ist nicht der Stundensatz, sondern das Modell: Es passiert nur, was auffällt. Ein Sicherheitsupdate, das am Erscheinungstag eingespielt gehört, wartet dann eben bis zum nächsten Auftrag.

Wartungsvertrag — 30 bis 150 € im Monat. Jemand ist laufend zuständig: Updates, Backups, Monitoring, feste Reaktionszeit. Das ist die einzige Variante, bei der Probleme auffallen, bevor Besucher sie bemerken. Die Preisspanne erklärt sich fast vollständig über den Leistungsumfang — deshalb lohnt der Blick hinein.

Die Preisspannen am Markt

Preis je MonatWas Sie typischerweise bekommenFür wen
0 bis 19 €Ein Plugin klickt Updates automatisch, Backup auf demselben Server, niemand sieht nachPrivatseiten ohne Anspruch — besser als nichts, aber kein Schutz
20 bis 49 €Updates mit Backup davor, Offsite-Sicherung, Monitoring, MonatsberichtVisitenkarten-Seiten und Blogs ohne häufige Änderungen
50 bis 99 €Dazu feste Anpassungsminuten, engeres Monitoring, kürzere ReaktionszeitFirmenseiten, über die Anfragen laufen
100 bis 199 €Dazu Staging vor Updates, häufigere Update-Läufe, Shop-Betreuung, längere Backup-VorhaltungShops und Seiten, an denen Umsatz hängt
ab 200 €Individuelle Betreuung, Rufbereitschaft, teils mit Hosting gebündeltGroße Portale, Redaktionen, kritische Anwendungen

Zwei Dinge sind an dieser Tabelle wichtiger als die Zahlen. Erstens: Der Sprung von 39 auf 79 € kauft selten „mehr Updates”, sondern Arbeitszeit — jemanden, der für Sie etwas ändert, ohne dass daraus ein Angebot wird. Zweitens: Über 150 € zahlen Sie vor allem für Reaktionsgeschwindigkeit. Wenn eine Stunde Ausfall bei Ihnen keinen Umsatz kostet, brauchen Sie das nicht.

Was den Preis treibt

Warum bekommt der eine ein Angebot über 39 € und der andere für dieselbe „Wartung” 120 €? Diese sechs Dinge machen den Unterschied:

  1. Anzahl und Art der Plugins. Fünf schlanke Plugins sind eine andere Welt als fünfundzwanzig, davon drei Premium-Erweiterungen mit eigenem Lizenzsystem. Mehr Plugins heißen mehr Updates und mehr Stellen, an denen ein Update etwas zerlegt.
  2. Page-Builder. Elementor, Divi und Konsorten brauchen nach Updates häufiger eine Sichtprüfung, weil sich Abstände und Umbrüche verschieben. Das ist Arbeitszeit, kein Klick.
  3. Shop oder nicht. Bei WooCommerce hängen Zahlungs-, Versand- und Steuer-Erweiterungen mit drin. Dort wird nach jedem Update auch die Kasse geprüft — und wer das nicht tut, merkt einen Ausfall erst an der Umsatzstatistik.
  4. Eigener Code. Individuelle Funktionen, Schnittstellen zu Warenwirtschaft oder CRM: Alles, was nicht von der Stange ist, muss bei Updates mitgedacht werden.
  5. Qualität des Hostings. Auf einem langsamen Billig-Webspace dauert jeder Handgriff länger, Backups laufen in Zeitlimits, und PHP-Versionen hängen hinterher. Das schlägt in jeder Wartung durch.
  6. Reaktionszeit. Antwort binnen 48 Stunden ist etwas anderes als binnen zwölf — Letzteres heißt, dass jemand Kapazität freihält.

Hosting ist keine Wartung

Der häufigste Irrtum in Preisgesprächen: „Das macht doch mein Hoster.” Tatsächlich endet dessen Zuständigkeit an der Serverkante.

Der Hoster kümmert sich um …Ihre Wartung kümmert sich um …
Server, Netz, Erreichbarkeit der MaschineErreichbarkeit Ihrer Seite — die kann tot sein, während der Server läuft
PHP-Versionen anbietendie passende Version für Ihre Plugins wählen und den Wechsel testen
oft: Backups des ganzen ServersBackups Ihrer Seite, einzeln zurückspielbar, außerhalb des Hostings
manchmal: WordPress-Core-UpdatesPlugins, Theme, Sichtprüfung danach, Reparatur bei Problemen
gar nicht: Inhalte, Rechtstexte, Formularegenau das

Auch bei Managed WordPress gilt: Automatische Plugin-Updates sind dort oft enthalten, die Kontrolle danach nicht. Und genau die ist der teure Teil.

Woran Sie ein ehrliches Angebot erkennen

Diese Punkte gehören in jeden Wartungsvertrag. Fehlt einer, fragen Sie nach — und wenn die Antwort ausweicht, sortieren Sie aus:

  • Backup vor jedem Update. „Wir spielen Updates ein” ohne Sicherung davor ist Glücksspiel auf Ihre Kosten.
  • Backups außerhalb des Hostings. Liegt die Sicherung auf demselben Server wie die Seite, ist sie beim Hoster-Ausfall oder Hack mit weg.
  • Monitoring mit Benachrichtigung. Sonst erfahren Sie von einem Ausfall durch Kunden — oder gar nicht. Was ein solcher Ausfall im Ernstfall bedeutet, steht im Beitrag Kritischer Fehler auf der Website.
  • Ein Bericht über die Arbeiten. Wartung ist unsichtbar, wenn sie funktioniert. Ohne Monatsbericht wissen Sie nie, ob überhaupt etwas passiert.
  • Monatlich kündbar. Ein Dienstleister, der von seiner Leistung überzeugt ist, braucht keine Jahresbindung.

Umgekehrt sind Jahresverträge mit Vorkasse, „Updates inklusive” ohne Backup-Aussage und Pauschalen ohne Leistungsliste die drei häufigsten Warnsignale.

Fünf Fragen, die jedes Angebot beantworten muss

  1. Was passiert, wenn ein Update die Seite lahmlegt — und was kostet das? Gewünschte Antwort: Reparatur ist enthalten, Backup läuft vorher.
  2. Wo liegen die Backups, und wie schnell ist eine einzelne Seite zurück? Gewünschte Antwort: außerhalb des Hostings, einzeln wiederherstellbar.
  3. Wie oft wird aktualisiert, und wie schnell bei Sicherheitslücken? Gewünschte Antwort: mindestens täglich geprüft, kritische Releases binnen Stunden.
  4. Sind Arbeitsminuten enthalten, und verfallen sie? Gewünschte Antwort: festes Kontingent, klare Regel.
  5. Was bekomme ich schriftlich? Gewünschte Antwort: Monatsbericht mit Liste der Arbeiten.

Die Rechnung ohne Wartung

Nicht-Wartung ist nicht kostenlos, die Rechnung kommt nur später und höher:

PostenRealistische Größenordnung
Malware-Bereinigung349 € bei uns, 500 bis 900 € marktüblich
Wiederherstellung ohne brauchbares BackupNeuaufbau, ab 1.500 €
AusfalltageAnfragen, die nicht ankommen — bei einem Handwerksbetrieb schnell ein vierstelliger Auftrag
Google-Warnung „Diese Seite kann Ihrem Computer schaden”bleibt oft Tage nach der Bereinigung stehen, Besucher brechen ab
Datenschutzvorfall mit DatenabflussMeldepflicht binnen 72 Stunden, Aufwand und im Ernstfall Bußgeld

Schon die günstigste Bereinigung liegt in der Größenordnung eines ganzen Jahres Grundschutz (468 €), marktüblich deutlich darüber — und das ist der Fall, in dem ein brauchbares Backup existiert. Dazu kommt der Teil, den niemand beziffert: die Tage, an denen Sie mit der eigenen Website beschäftigt sind statt mit Ihrer Arbeit.

Zwei Rechnungen nebeneinander: ein Jahr Grundschutz gegen einen einzigen Sicherheitsvorfall
Links, was ein Jahr Wartung kostet. Rechts, was ein einziger Vorfall kostet — ohne die Ausfalltage, die niemand beziffert.

Wie es um Ihre Seite steht, sehen Sie in einer Minute: Der kostenlose WordPress-Alters-Check liest von außen, wie weit Ihre Installation dem aktuellen Stand hinterherläuft.

Wann sich Wartung nicht lohnt

Damit es ehrlich bleibt — es gibt Fälle, in denen ein Vertrag Unsinn ist:

  • Die Seite ist ein Archiv. Keine Formulare, keine Anmeldung, nichts, was sich ändert. Dann reicht ein sauberer Jahres-Check, notfalls eine statische Kopie ganz ohne WordPress.
  • Sie machen es selbst und halten es durch. Wer monatlich eine Stunde investiert, Backups außer Haus legt und nach Updates hinsieht, braucht uns nicht. Die Betonung liegt auf durchhalten, nicht auf vorhaben.
  • Die Seite steht vor der Ablösung. Wenn in acht Wochen etwas Neues kommt, reichen Backups und ein Blick auf die Sicherheitsupdates.

In allen drei Fällen sagen wir das auch im Gespräch. Ein Vertrag, den Sie nicht brauchen, kostet uns langfristig mehr, als er bringt.

Was im Monat tatsächlich passiert

Damit „Wartung” nicht abstrakt bleibt — unser Ablauf, so wie er in den Wartungspaketen steckt:

  • Täglich: Updates prüfen und einspielen, Backup davor. Kritische Sicherheitsreleases gehen vor, bei der Standleitung wird dreimal täglich nachgesehen.
  • Nach jedem Update: Sichtprüfung der wichtigen Seiten — Startseite, Kontaktformular, bei Shops die Kasse.
  • Laufend: Uptime-Monitoring, je nach Paket im Stunden-, Zehn- oder Fünf-Minuten-Takt, mit Meldung an uns statt an Sie.
  • Monatlich: Sicherheits-Scan, Blick auf verwaiste Plugins und Benutzer, Bericht an Sie.
  • Quartalsweise: PageSpeed-Kontrolle, Ausblick auf anstehende PHP-Wechsel und auf Plugins, die ersetzt gehören.

Unsere Preise als Datenpunkt

Damit die Spanne von oben konkret wird — unsere drei WordPress-Wartungspakete (Care-Pläne) mit vollem Leistungsumfang:

WartungspaketPreisKern
Grundschutz39 €/MonatTägliche Updates, wöchentliche Offsite-Backups, Monitoring, Monatsbericht
Werkstatt79 €/MonatTägliche Updates, tägliche Backups, 30 Minuten Anpassungen inklusive
Standleitung149 €/MonatUpdates dreimal täglich, Staging, 90 Tage Backups, 60 Minuten Anpassungen, Malware-Bereinigung inklusive

Alle drei monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr. Der komplette Leistungsumfang steht auf der Seite WordPress-Wartung — er ist zugleich der vertragliche Rahmen, es gibt kein zweites Kleingedrucktes.

Die Minuten sind der eigentliche Unterschied

Zwischen Grundschutz und Werkstatt liegen 40 € — und 30 Arbeitsminuten im Monat. Das klingt nach wenig, deckt aber den Alltag der meisten Firmenseiten ab. In eine halbe Stunde passen typischerweise:

  • zwei bis drei Textänderungen samt Korrekturlauf,
  • ein Bildertausch auf einer Unterseite,
  • neue Öffnungszeiten oder Preise an allen Stellen, an denen sie stehen,
  • ein zusätzliches Feld im Kontaktformular,
  • oder ein neues Mitarbeiterprofil auf der Team-Seite.

Der Unterschied im Alltag ist nicht die Arbeitszeit, sondern der Weg dorthin: Ohne Kontingent wird aus „können Sie kurz die Telefonnummer ändern” eine Anfrage, ein Angebot, eine Freigabe und eine Rechnung über 15 Minuten. Das ist für beide Seiten teurer als die Arbeit selbst. Genau deshalb wechseln die meisten unserer Kunden nach einigen Monaten von Grundschutz auf Werkstatt.

Wartung selbst machen: die Routine, die reicht

Wenn Sie es selbst machen wollen — hier die Kurzfassung dessen, was wir auch tun würden. Damit sind Sie besser aufgestellt als die meisten Seiten da draußen:

Wöchentlich, rund 20 Minuten. Ins Backend einloggen und nachsehen, was an Updates ansteht. Backup ziehen (Datenbank und wp-content, Ziel außerhalb des Hostings). Updates in Blöcken von drei bis fünf einspielen, dazwischen die Startseite und eine Unterseite im privaten Fenster prüfen. Zuletzt das Kontaktformular einmal absenden — und nachsehen, ob die Mail ankommt.

Monatlich, rund 40 Minuten. Werkzeuge → Website-Zustand durchsehen. Benutzerliste prüfen: Ist jemand dabei, den Sie nicht kennen? Plugins aussortieren, die seit einem Jahr kein Update bekommen haben oder die niemand mehr braucht. Einmal testweise ein Backup zurückspielen — eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist ein Versprechen, kein Backup.

Jährlich. PHP-Version prüfen und anheben, Rechtstexte gegenlesen, Lizenzen der Premium-Plugins kontrollieren.

Was Sie dafür brauchen: ein Backup-Ziel außerhalb des Hostings (ein paar Euro im Monat), Zugang zu den Dateien für den Notfall und die Disziplin, es tatsächlich zu tun. Wenn Sie beim Lesen gerade denken „das schaffe ich schon” — genau an dieser Stelle steigen die meisten nach drei Monaten aus.

Welcher Weg für wen

Wer eine kleine Seite hat, gern selbst Hand anlegt und die Update-Routine wirklich durchhält, braucht keinen Vertrag. Wer eine Firmenseite betreibt, über die Anfragen oder Umsatz laufen, rechnet anders: Ein bis zwei Stunden eigene Zeit im Monat kosten die meisten Selbstständigen mehr als 39 € — und die Frage ist nicht, ob ein ungewartetes WordPress irgendwann Ärger macht, sondern wann.

Wenn Sie unsicher sind, welches Paket passt: Rufen Sie an. Wir sagen Ihnen auch, wenn Grundschutz reicht — oder wenn Sie gar keinen Vertrag brauchen.

Häufige Fragen

Was kostet WordPress-Wartung im Monat?

In Deutschland üblich sind 30 bis 150 € im Monat. Unter 30 € bekommen Sie meist nur automatische Plugin-Updates ohne Kontrolle, über 150 € beginnt der Bereich mit Staging, Shop-Betreuung und kurzen Reaktionszeiten. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern was dafür passiert — vor allem, ob vor jedem Update ein Backup läuft und ob jemand danach hinsieht.

Ist Wartung im Hosting nicht schon enthalten?

Fast nie. Der Hoster kümmert sich um Server, Erreichbarkeit und meist um Serversicherheit. Ihre Plugins, Ihr Theme, Ihre Inhalte und Ihre Rechtstexte sind nicht sein Thema. Auch bei Managed WordPress endet die Zuständigkeit meist beim Core-Update — Plugin-Updates laufen dort zwar oft automatisch, aber niemand sieht danach nach, ob die Seite noch richtig aussieht.

Wie viele Updates fallen wirklich an?

Bei einer normalen Firmenseite mit fünfzehn bis fünfundzwanzig Plugins sind es zwanzig bis dreißig Updates im Monat, dazu mehrere WordPress-Releases im Jahr. Bei einem WooCommerce-Shop deutlich mehr. Die Zahl schwankt stark, weil manche Hersteller wöchentlich veröffentlichen und andere zweimal im Jahr.

Kann ich die Wartung nicht einfach automatisieren?

Die Updates selbst ja — WordPress kann das seit Jahren allein. Was die Automatik nicht kann: vorher ein Backup wegschreiben, danach prüfen, ob Formular, Kasse und Layout noch funktionieren, und im Fehlerfall zurückrollen. Genau dort liegt die Arbeit, und genau dafür zahlt man.

Was passiert, wenn ein Update meine Seite zerschießt?

Bei uns wird vor jedem Update gesichert, der Fehler wird gesucht und behoben, und Sie lesen im Monatsbericht, was war. Fragen Sie bei jedem Angebot genau das nach: Wer repariert, wenn ein Update die Seite lahmlegt, und was kostet es? Ein Vertrag, der Updates verspricht, aber die Reparatur extra berechnet, verschiebt das Risiko zurück zu Ihnen.

Lohnt sich Wartung für eine kleine Seite mit fünf Seiten Inhalt?

Nicht unbedingt. Wenn die Seite keine Anfragen bringt, kein Shop dranhängt und Sie die Routine selbst durchhalten, reichen eine Stunde im Monat und ein Backup außerhalb des Hostings. Ehrlich ist: Die meisten gehackten Seiten, die zu uns kommen, gehören Betreibern, die genau das vorhatten.

Was ist der Unterschied zwischen Wartung und Support?

Wartung ist das, was ohne Ihr Zutun laufend passiert: Updates, Backups, Überwachung. Support ist das, was Sie anfragen: eine Änderung, eine Frage, ein Problem. Gute Verträge enthalten beides, und beim Support lohnt der Blick auf die Reaktionszeit und darauf, ob Arbeitsminuten enthalten sind oder jede Kleinigkeit extra kostet.

Warum sind Anpassungsminuten so wichtig?

Weil sie den Alltag bestimmen. Ohne Minuten kostet jede Textänderung eine Anfrage, ein Angebot und eine Rechnung — das ist für beide Seiten teurer als die Arbeit selbst. Mit einem festen Kontingent sagen Sie einfach Bescheid, und es passiert. Das ist der häufigste Grund, aus dem unsere Kunden von Grundschutz auf Werkstatt wechseln.

Bin ich an eine Laufzeit gebunden?

Bei uns nicht — alle drei Wartungspakete sind monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr. Jahresverträge mit Vorkasse sind am Markt verbreitet und selten im Interesse des Kunden. Wer von seiner Leistung überzeugt ist, braucht keine Bindung.

Was kostet es, wenn nichts gewartet wird?

Die Rechnung kommt später und höher. Eine professionelle Malware-Bereinigung kostet bei uns 349 €, anderswo das Doppelte. Dazu kommen Ausfalltage, in denen keine Anfragen ankommen, die Warnung in der Google-Suche, die auch nach der Bereinigung noch Tage stehen bleibt, und im schlimmsten Fall ein meldepflichtiger Datenschutzvorfall. Schon die günstigste Bereinigung kostet so viel wie ein ganzes Jahr Grundschutz, marktüblich deutlich mehr.

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