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Datenschutz-Abgleich

Der Test macht zwei Dinge auf einmal: Er liest aus dem Quelltext, welche Fremddienste Ihre Seite beim Aufruf lädt, und er sucht Ihre Datenschutzerklärung. Dann vergleicht er beides — und zeigt jeden Dienst, der Daten überträgt, ohne in der Erklärung vorzukommen.

Wir rufen nur ab, was öffentlich erreichbar ist. Gespeichert werden nur Domain und Kurzergebnis, ohne IP-Adresse, für 90 Tage. Automatische Momentaufnahme, keine Rechtsberatung. Bitte nur eigene Seiten prüfen oder solche, für die Sie die Zustimmung haben. Mehr dazu

Kurz gesagt: Der Abgleich liest den Quelltext Ihrer Seite, nennt die Fremddienste darin und prüft, ob deren Name in Ihrer Datenschutzerklärung vorkommt. Ein fehlender Name ist eine Lücke zwischen Technik und Text. Ob die vorhandenen Absätze inhaltlich ausreichen, bewertet er nicht. Was er prüft und was nicht →

Der Abgleich prüft — und prüft nicht

Er prüft

  • Welche Tracking-Dienste, Einbettungen, Google Fonts und Font Awesome im Quelltext stehen
  • Ob Ihre Datenschutzerklärung auffindbar ist
  • Ob jeder gefundene Dienst dort namentlich vorkommt
  • Ob die Pflichtangaben aus Art. 13 DSGVO als Stichworte auftauchen

Er prüft nicht

  • Ob die Beschreibung eines Dienstes inhaltlich richtig und vollständig ist
  • Dienste, die erst nach dem Klick auf „Akzeptieren“ laden
  • Ob ein Dienst vor der Einwilligung feuert
  • Ob Ihre Erklärung rechtlich ausreicht

Ergebnis lesen: Schritt für Schritt

  1. Dienst fehlt in der Erklärung: Prüfen Sie zuerst, ob der Dienst wirklich noch gebraucht wird. Wenn nicht, entfernen Sie ihn; dann entfällt die Lücke.
  2. Dienst wird gebraucht: Er muss in die Datenschutzerklärung. Geben Sie die Liste der Funde an Ihre Kanzlei oder Ihren Rechtstexte-Dienst.
  3. Alles „erwähnt“: Lesen Sie die Absätze selbst gegen: Zweck, Rechtsgrundlage, Empfänger, Speicherdauer. Der Test prüft nur den Namen.
  4. Gegenprobe: Öffnen Sie mit F12 den Reiter „Netzwerk“ und laden Sie die Seite im privaten Fenster. Dienste, die erst nach der Einwilligung laden, sehen Sie so nach dem Klick.

Warum der Abgleich und nicht nur eine Checkliste

Eine Datenschutzerklärung lässt sich schlecht automatisch bewerten. Ob ein Absatz zum Zweck der Verarbeitung „ausreichend" ist, entscheidet am Ende ein Gericht. Was sich dagegen sauber feststellen lässt, ist ein Widerspruch: Auf der Seite läuft ein Dienst, und im Text steht er nicht. Das ist kein Ermessensspielraum, das ist eine Lücke — und sie ist von außen belegbar, ohne Zugang zu Ihrer Website.

Deshalb ist dieser Befund für Dritte leicht zu finden: Quelltext aufrufen, Datenschutzseite aufrufen, Strg+F. Wie oft er in Beschwerden oder Abmahnungen vorkommt, können wir nicht belegen.

Was geprüft wird

Erhoben werden Tracking-Dienste (Google Analytics, Tag Manager, Meta-Pixel, TikTok, Hotjar, LinkedIn), einwilligungspflichtige Einbettungen (YouTube, Google Maps, reCAPTCHA, Vimeo, Facebook- und Instagram-Widgets), Google Fonts — auch wenn sie erst über ein Stylesheet nachgeladen werden — und Font Awesome vom CDN. Anschließend wird die Datenschutzerklärung auf die Pflichtangaben aus Art. 13 DSGVO abgeklopft: Verantwortlicher, Rechtsgrundlagen, Betroffenenrechte, Beschwerderecht, Speicherdauer, Hosting und Drittlandübermittlung.

Was er nicht sieht

Der Test liest den statischen Quelltext, den Ihr Server ausliefert. Dienste, die erst ein Consent-Tool nach dem Klick auf „Akzeptieren" nachlädt, tauchen darin nicht auf — das ist für die Frage nach § 25 TDDDG sogar das gewünschte Verhalten, heißt aber, dass Ihre Erklärung mehr Dienste beschreiben muss, als dieser Test findet. Umgekehrt gilt: Was hier als „erwähnt" durchgeht, ist damit noch nicht vollständig und korrekt beschrieben — geprüft wird nur, ob der Name überhaupt vorkommt.

Ob ein Tracker vor der Einwilligung feuert, klärt der Tracker-Check zusammen mit dem Netzwerk-Tab Ihres Browsers. Die Pflichtangaben der anderen Rechtstextseite prüft der Impressum-Check. Den Hintergrund haben wir auf der Infoseite Datenschutzerklärung für die Website aufgeschrieben.

Selbst beheben oder beauftragen: wo es aufhört

Selbst schaffen Sie: nicht mehr genutzte Dienste entfernen, die Funde mit Ihrer Erklärung abgleichen und die Liste der fehlenden Dienste an Ihre Kanzlei oder Ihren Rechtstexte-Dienst geben. Schwierig wird es, wenn Dienste im Theme oder in Plugins stecken, wenn mehrere Seitentypen (Shop, Blog, Landingpages) andere Dienste laden als die Startseite oder wenn nach dem Umbau noch etwas lädt. Die Texte selbst schreiben wir nicht.

Prüfen und technisch beheben zum Festpreis: 349 €

Im Komplettpaket prüfen wir mit echtem Browser über alle Seitentypen, was geladen wird, und gleichen es mit Ihrer Datenschutzerklärung ab. Die Abweichungen erhalten Sie als Liste im Bericht. Dauer: 2–3 Werktage. Der Abgleich ist die kostenlose Vorstufe; eine Rechtsberatung ist das Paket nicht.

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Häufige Fragen

Warum ist die Lücke zwischen Technik und Text so gefährlich?

Weil sie sich von außen beweisen lässt. Für den Vorwurf „Ihre Datenschutzerklärung ist zu knapp" braucht es eine juristische Bewertung. Für den Vorwurf „Ihre Seite lädt den Meta-Pixel, und Ihre Erklärung erwähnt ihn mit keinem Wort" genügen zwei Screenshots. Eine solche Lücke lässt sich von außen leicht feststellen — ob daraus eine Abmahnung oder Beschwerde wird, ist eine Rechtsfrage, die wir nicht beurteilen. Wie oft das vorkommt, können wir nicht belegen.

Muss jeder eingebundene Dienst namentlich in der Erklärung stehen?

Art. 13 DSGVO verlangt Angaben zu den Empfängern oder Kategorien von Empfängern personenbezogener Daten. Die Aufsichtsbehörden und die Rechtsprechung verlangen bei Drittdiensten in aller Regel die konkrete Nennung: welcher Dienst, welcher Anbieter, welche Daten, auf welcher Rechtsgrundlage, wohin übermittelt und wie lange gespeichert. Ein Sammelsatz über „technisch notwendige Dienstleister" genügt dafür nicht.

Reicht es, wenn die Dienste erst nach der Einwilligung laden?

Für die Frage des § 25 TDDDG ja — dann feuert nichts vor der Einwilligung, und das ist der entscheidende Punkt. Die Informationspflicht bleibt davon aber unberührt: Auch ein Dienst, der erst nach dem Klick auf „Akzeptieren" lädt, muss in der Datenschutzerklärung beschrieben sein, damit die Einwilligung überhaupt informiert ist. Dieser Test sieht solche Dienste übrigens nicht — er liest den Quelltext vor jeder Einwilligung.

Was gehört außer den Diensten noch in eine Datenschutzerklärung?

Der Verantwortliche mit Kontaktdaten, gegebenenfalls der Datenschutzbeauftragte, Zweck und Rechtsgrundlage jeder Verarbeitung, berechtigte Interessen wo darauf gestützt wird, Empfänger, Übermittlungen in Drittländer samt Garantien, Speicherdauer oder deren Kriterien, die Betroffenenrechte einschließlich Widerruf und Widerspruch, das Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde und Angaben zu automatisierten Entscheidungen, falls es welche gibt.

Sind Generator-Texte ausreichend?

Als Gerüst sind sie brauchbar, als fertiger Text selten. Der typische Fehler ist nicht ein schlechter Baustein, sondern ein unvollständiger Satz von Bausteinen: Der Generator wurde einmal ausgefüllt, danach kam ein Chat-Widget, ein Buchungstool oder ein neues Theme mit eingebauten Schriften dazu — und der Text blieb stehen. Genau diese Abweichung findet dieser Abgleich.

Was kostet es, wenn Sie Technik und Datenschutzerklärung abgleichen und beheben?

Im Komplettpaket prüfen wir mit echtem Browser, was Ihre Seite lädt, gleichen es mit Ihrer Datenschutzerklärung ab und beheben die technischen Funde zum Festpreis von 349 €. Dauer: 2–3 Werktage. Eine neue Erklärung formulieren wir nicht; das wäre Rechtsberatung.