Blog · 23. August 2026

KI-Chatbots und KI-Bilder in WordPress kennzeichnen — was seit August Pflicht ist

Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der KI-Verordnung: Besucher müssen erfahren, dass sie mit einer KI sprechen, und Deepfakes sind offenzulegen. Wo auf WordPress KI im Spiel sein kann und wie Sie es prüfen.

Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der europäischen KI-Verordnung: Wer Besuchern einen KI-Chatbot vorsetzt, muss sie darüber informieren, dass sie mit einem KI-System sprechen, außer es ist offensichtlich. Wer Bild-, Ton- oder Videoinhalte veröffentlicht, die ein Deepfake sind, muss offenlegen, dass sie künstlich erzeugt oder manipuliert wurden. Die Information muss spätestens beim ersten Kontakt klar und eindeutig bereitstehen. Ein Satz nur im Impressum reicht dafür nach unserer Einschätzung nicht. Bei Verstößen gegen Artikel 50 drohen Geldbußen bis 15 Millionen Euro oder 3 % des weltweiten Jahresumsatzes, für kleine und mittlere Unternehmen gilt der jeweils niedrigere Betrag. Wortlaut und Quellen stehen unten unter „Belege“.

Das eigentliche Problem ist nicht die Kennzeichnung selbst. Es ist, dass viele Websitebetreiber gar nicht wissen, wo bei ihnen KI im Spiel ist.

Wo sich KI auf WordPress-Seiten versteckt

  1. Chat-Widgets. Anbieter wie Intercom, Tidio, Zendesk oder Crisp haben KI-Antworten angeboten. Ob sie bei Ihnen eingeschaltet sind, steht in den Einstellungen beim Anbieter, nicht im Quelltext Ihrer Seite. Das Widget kann aussehen wie immer — und trotzdem antwortet zuerst eine Maschine.
  2. Bildgeneratoren. Beim letzten Relaunch KI-Bilder als Header oder Teamfoto-Ersatz eingesetzt? Auch Stock-Portale liefern inzwischen KI-generiertes Material — der Ursprung steht dann in der Bildbeschreibung.
  3. Auto-Antworten. Formular- und Helpdesk-Werkzeuge, die Anfragen automatisch beantworten, fallen ebenfalls unter die Pflicht, wenn eine KI die Antwort formuliert.

So prüfen Sie selbst

  1. Chat-Anbieter-Einstellungen öffnen und nach Begriffen wie „AI Agent”, „Answer Bot”, „Copilot” oder „automatische Antworten” suchen. Steht der Schalter auf An, antwortet bei Ihnen eine KI — kennzeichnungspflichtig.
  2. Eine Testfrage stellen, am besten außerhalb der Geschäftszeiten. Kommt sofort eine ausformulierte Antwort, ist das selten ein Mensch.
  3. Mediathek durchgehen: Welche Bilder der letzten zwei, drei Jahre sind generiert? Im Zweifel beim Ersteller oder der Agentur nachfragen.
  4. Automatische Mail- und Formularantworten lesen: Wer formuliert die — eine Vorlage oder ein KI-Dienst?

Wie eine sichtbare Kennzeichnung praktisch aussieht

  • Am Chat-Widget: ein Hinweis direkt im Widget, bevor oder sobald das Gespräch beginnt — etwa „Sie chatten mit einem KI-Assistenten”. Viele Anbieter haben dafür ein Textfeld in den Widget-Einstellungen.
  • Bei Bildern: eine Bildunterschrift oder ein Vermerk am Bild („Bild KI-generiert”). Zusätzlich gehört der Hinweis in die Metadaten, wo das Dateiformat es technisch vorsieht.
  • Bei Audio und Video: Kennzeichnung am Player bzw. im Beitrag, in dem das Medium eingebettet ist.

Entscheidend ist immer: Die Kennzeichnung steht beim Inhalt, nicht auf einer Unterseite, die niemand liest.

Muss dieser Inhalt gekennzeichnet werden?

Drei Fragen, bevor Sie etwas beschriften. Je Inhaltsart zählt, ob alle Punkte zutreffen. Der Wortlaut steht unter „Belege“.

  • Bild: (1) Mit einem KI-Werkzeug erzeugt oder verändert? (2) Ähnelt es echten Personen, Gegenständen, Orten, Einrichtungen oder Ereignissen? (3) Könnte es jemand für ein echtes Foto halten? Dreimal ja: Das Bild ist nach der Begriffsbestimmung der Verordnung ein Deepfake, Sie legen es direkt am Bild offen. Eine erkennbare Zeichnung oder Fantasieszene ist nach unserer Einschätzung eher keins; ein freiwilliger Hinweis schadet nicht. Ist das Bild Teil eines offensichtlich künstlerischen, satirischen oder fiktionalen Werks, genügt ein Hinweis, der das Werk nicht stört.
  • Text: (1) Ganz oder teilweise von einer KI geschrieben? (2) Soll er die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren? (3) Hat ihn kein Mensch geprüft, und trägt niemand die redaktionelle Verantwortung? Dreimal ja: offenlegen, gut sichtbar über dem Text. Prüft eine Person den Text und verantwortet ihn, gilt die Pflicht nicht; halten Sie fest, wer wann geprüft hat. Produktbeschreibungen und Leistungsseiten sind nach unserer Einschätzung eher kein Fall von „öffentlichem Interesse“.
  • Chatbot: (1) Beantwortet ein Chat-Fenster Fragen selbsttätig mit KI? (2) Ist für Besucher nicht offensichtlich, dass eine Maschine antwortet, etwa weil das Fenster „Support“ heißt oder ein Teamfoto zeigt? Zweimal ja: Besucher müssen spätestens beim ersten Kontakt erfahren, dass sie mit einer KI sprechen. Fehlt der Hinweis im Fenster, setzen Sie ihn nach unserer Einschätzung selbst, wenn der Anbieter es nicht tut. Ob Sie Anbieter oder Betreiber sind, ist eine Rechtsfrage.
  • Stimme: KI-erzeugt, und sie ähnelt einer echten Person (etwa geklont)? Dann ist die Aufnahme ein Deepfake: vor dem Abspielen oder im Player offenlegen. Spricht die Stimme im Gespräch mit Besuchern, etwa als Sprachassistent, gilt die Chatbot-Regel: Der Hinweis gehört in die Begrüßung.

WordPress-Klickwege: wo Sie welchen Hinweis setzen

Die Verordnung nennt keinen Ort und kein Symbol, nur: klar und eindeutig, spätestens beim ersten Kontakt, barrierefrei. Die Tabelle zeigt, wo das im Editor geht. Die Spalte „Beleg“ verweist auf die WordPress-Dokumentation unter „Belege zu den Klickwegen“ (Stand 05.10.2026). Die Beschriftungen in Klammern sind die englischen Namen aus der Dokumentation; Ihre Oberfläche kann deutsch etwas anders heißen. Was die Dokumentation nicht sagt, steht nicht in der Tabelle.

Wo kennzeichnenKlickweg im EditorHinweis / GrenzeBeleg
BeitragsbildHinweis vorab in der Mediathek am Bild eintragen (Felder Bildunterschrift und Alternativtext). Dann im Beitrag: Einstellungen (Zahnrad) → Reiter „Beitrag“ → „Beitragsbild“ → Bild wählenWie das Theme das Beitragsbild zeigt, hängt laut WordPress vom Theme ab. Ob eine Bildunterschrift erscheint, sagt die Dokumentation nicht. Nach unserer Einschätzung: nach dem Speichern im Frontend ansehen; fehlt der Hinweis dort, gehört er in den ersten Absatz oder als Icon ins Layout[1], [2]
GalerieFür die ganze Galerie: Galerie-Block anklicken → Symbol „Bildunterschrift“ in der Block-Leiste. Für ein einzelnes Bild: Bild in der Galerie anklicken → „Bildunterschrift hinzufügen“Eine Galerie-Unterschrift gilt für alle Bilder. Stammen nur einzelne aus KI, beschriften Sie diese einzeln. Ob Ihr Theme die Unterschriften zeigt, im Frontend prüfen, auch am Handy[3]
Slider / IconSlider-Plugins haben eigene Oberflächen, das ist je Plugin verschieden. Belegt ist nur der WordPress-Teil: Block anklicken → Einstellungen → „Erweitert“ → „Zusätzliche CSS-Klasse(n)“ (Additional CSS class(es))Die Klasse blendet nur dann ein Icon ein, wenn Ihr CSS es kennt; das Icon müssen Sie ins Layout bauen. Ein Feld für Hinweise in Ihrem Slider-Plugin steht in dessen Dokumentation, dazu können wir hier nichts belegen[4]
TextblockAm Beitragsanfang + → „Absatz“ einfügen und den Satz eintippen. Wiederverwenden: Drei-Punkte-Menü des Blocks → „Muster erstellen“ (Create pattern)Das Muster lässt sich in anderen Beiträgen einfügen. Wo der Hinweis stehen muss („vor dem ersten Absatz“), ist unsere Einschätzung aus der Anforderung „spätestens beim ersten Kontakt“[5], [6]
QuelltextDrei-Punkte-Menü des Blocks → „Als HTML bearbeiten“ (Edit as HTML). Oder den Block „Eigenes HTML“ (Custom HTML) einfügen → „Edit HTML“Nach dem HTML-Bearbeiten erkennt der Editor den Block je nach Änderung nicht mehr als Bild-Block. Ohne das Recht unfiltered_html (etwa Mitwirkende) entfernt WordPress Tags wie script und iframe[6], [7]

So sieht ein beschriftetes KI-Bild im Quelltext aus, wie Sie es im HTML-Editor einsetzen können:

<figure class="wp-block-image">
  <img src="team.webp"
       alt="Team am Besprechungstisch (KI-generiertes Bild)">
  <figcaption>KI-generiertes Bild</figcaption>
</figure>

Die übrigen Fälle aus der Praxis, ohne eigenen Klickweg: Geprüfter KI-Text (freiwillig) am Beitragsende: „Mit KI-Unterstützung erstellt, redaktionell geprüft von …“. Video oder Audio mit KI-Stimme: eine Zeile über dem Block oder eine Einblendung im Video: „Stimme KI-generiert“.

Belege zu den Klickwegen: WordPress-Dokumentation (abgerufen am 05.10.2026)
Nr.AussageWortlaut (kurz, aus dem Englischen übersetzt)Quelle
1Bildunterschrift und Alternativtext pflegen Sie in der MediathekNach dem Hochladen oder Auswählen lassen sich „Title, Caption, Alt Text, and Description“ in der Mediathek anpassen. Ist eine Bildunterschrift vorhanden, zeigt WordPress sie automatisch an.Image block
2Beitragsbild: Einstellung und Theme-Abhängigkeit„Featured Images […] are used in different ways depending on the theme.“ Setzen über die Seitenleiste: „Set featured image“.Page/Post Settings sidebar
3Galerie: Unterschrift für alles oder je Bild„You can add a caption to the whole gallery by clicking on the Caption icon“; Unterschriften einzelner Bilder über „the caption button in each image block’s toolbar“.Gallery block
4Zusätzliche CSS-Klasse„The Additional CSS class(es) lets you add CSS class(es) to your block, allowing you to write custom CSS and style the block as you see fit.“ Erreichbar im Reiter „Advanced“ der Block-Einstellungen.Advanced Settings overview
5Absatz-Block„The Paragraph block is a basic building block that allows you to add text content to a post or page.“Paragraph block
6Muster erstellen, Als HTML bearbeiten„The Create pattern option lets you add the selected block to a list of patterns, so you can use them on other posts or pages as well.“ „The Edit as HTML option allows you to edit the block using HTML code. […] the block editor might no longer recognize the original block, depending on your code changes.“More options
7Eigenes HTML: Rechte„If a user lacks this capability (for example, a Contributor), WordPress will sanitize the block’s content using the function wp_kses(), stripping disallowed tags such as <script> and <iframe>.“ Gemeint ist das Recht unfiltered_html.Custom HTML

Die Klickwege zeigen den Stand der Dokumentation vom 05.10.2026; Oberfläche und Namen ändern sich mit WordPress-Versionen. Aussagen mit „unsere Einschätzung“ im Text sind keine Wiedergabe der Dokumentation.

Welches Icon, und was ist mit Metadaten?

Die EU-Kommission stellt kostenlose EU-Icons bereit: ein Basis-Icon, eines für vollständig KI-generierte und eines für teilweise mit KI veränderte Inhalte, jeweils als SVG und PNG in Schwarz und Weiß. Die Nutzung ist laut Kommission freiwillig und ersetzt nicht die Pflicht aus Artikel 50. Im Nutzertest der Kommission wirkte das Icon besser mit einer Textbeschriftung daneben. Unsere Empfehlung: Icon plus ein kurzes Wort wie „KI-generiert“, dazu ein Alt-Text für Screenreader. Ob Ihre Seite sonst barrierefrei ist, prüft der Barrierefreiheits-Umbau.

Die maschinenlesbare Markierung von KI-Ausgaben verlangt Artikel 50 Absatz 2 von den Anbietern der KI-Werkzeuge. Wer nur ein fremdes Werkzeug nutzt, ist nach unserer Einschätzung in der Regel Betreiber, nicht Anbieter. Ob die Markierung nach dem Hochladen in WordPress erhalten bleibt, prüfen wir im KI-Kennzeichnung für WordPress.

Übergangs-Checkliste

  1. Alle Chat- und Support-Werkzeuge auflisten, KI-Funktionen prüfen
  2. KI-Antworten kennzeichnen — oder bewusst abschalten, wenn unerwünscht
  3. KI-Bilder in der Mediathek identifizieren und beschriften
  4. Automatische Antworten prüfen und kennzeichnen
  5. KI-Texte und KI-Stimmen mit den Fragen oben einordnen
  6. Umsetzung kurz dokumentieren (was, wo, wann) — für die eigene Akte

Was Sie selbst schaffen — und wo es aufhört

Das geht ohne Hilfe: einzelne Bilder beschriften (Tabelle oben), den Begrüßungstext im Chat ändern, die EU-Icons herunterladen und einbinden. Der kostenlose KI-Chatbot-Check zeigt, welches Chat-Widget Ihre Seite lädt. Ob dort KI antwortet, sieht er nicht; das steht in den Einstellungen beim Anbieter.

Hier wird es heikel:

  • Herkunft der Bilder. Bilder aus Relaunch, Agentur oder Bilddatenbank: Welche stammen aus KI? Das klärt oft nur ein Blick in die Unterlagen oder eine Nachfrage.
  • Galerien, Slider, Produktbilder. Viele Themes zeigen dort keine Bildunterschrift. Das Icon muss ins Layout, auf allen Seitentypen und am Handy sichtbar.
  • KI im Hintergrund. Chat-Anbieter ohne Feld für einen Hinweis, Formular- oder Helpdesk-Dienste, die Anfragen automatisch beantworten: Das sehen Sie im Frontend nicht.
  • Nachweis. Was wann wo gekennzeichnet wurde, sollte dokumentiert sein.
  • Rechtsfragen. Ob ein Grenzfall ein Deepfake ist und ob Sie Anbieter oder Betreiber sind, klärt im Zweifel eine Anwältin oder ein Anwalt — die technische Umsetzung ist davon unabhängig machbar.

Die Hintergründe zur Pflicht stehen im Ratgeber zur KI-Kennzeichnungspflicht.

Belege: Wortlaut der KI-Verordnung (abgerufen am 02.10.2026)

Wortlaut aus der konsolidierten deutschen Fassung bei ai-act-law.eu. Die Amtsblatt-Fassung der Verordnung (EU) 2024/1689 auf EUR-Lex dient zum Gegenlesen. Keine Rechtsberatung. Aussagen mit „unsere Einschätzung“ im Text sind keine Wiedergabe des Gesetzes.

AussageWortlautQuelle
Gilt ab 2. August 2026„Sie gilt ab dem 2. August 2026.“ Artikel 50 (Kapitel IV) gehört nicht zu den Ausnahmen in Buchstabe a bis d.Art. 113 KI-VO
Chatbot: Information, außer es ist offensichtlich„Die Anbieter stellen sicher, dass KI‑Systeme, die für die direkte Interaktion mit natürlichen Personen bestimmt sind, so konzipiert und entwickelt werden, dass die betreffenden natürlichen Personen informiert werden, dass sie mit einem KI‑System interagieren, es sei denn, dies ist aus Sicht einer angemessen informierten, aufmerksamen und verständigen natürlichen Person aufgrund der Umstände und des Kontexts der Nutzung offensichtlich.“Art. 50 Abs. 1 Satz 1 KI-VO
Deepfakes offenlegen„Betreiber eines KI‑Systems, das Bild-, Ton- oder Videoinhalte erzeugt oder manipuliert, die ein Deepfake sind, müssen offenlegen, dass die Inhalte künstlich erzeugt oder manipuliert wurden.“Art. 50 Abs. 4 Satz 1 KI-VO
Was ein Deepfake ist„‚Deepfake‘ einen durch KI erzeugten oder manipulierten Bild-, Ton- oder Videoinhalt, der wirklichen Personen, Gegenständen, Orten, Einrichtungen oder Ereignissen ähnelt und einer Person fälschlicherweise als echt oder wahrheitsgemäß erscheinen würde“Art. 3 Nr. 60 KI-VO
Künstlerische Werke: Hinweis, der nicht stört„Ist der Inhalt Teil eines offensichtlich künstlerischen, kreativen, satirischen, fiktionalen oder analogen Werks oder Programms, so beschränken sich die in diesem Absatz festgelegten Transparenzpflichten darauf, das Vorhandensein solcher erzeugten oder manipulierten Inhalte in geeigneter Weise offenzulegen, die die Darstellung oder den Genuss des Werks nicht beeinträchtigt.“Art. 50 Abs. 4 Satz 3 KI-VO
Texte von öffentlichem Interesse„Betreiber eines KI‑Systems, das Text erzeugt oder manipuliert, der veröffentlicht wird, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren, müssen offenlegen, dass der Text künstlich erzeugt oder manipuliert wurde.“Art. 50 Abs. 4 Satz 4 KI-VO
Ausnahme bei redaktioneller KontrolleDie Pflicht gilt nicht, „wenn die durch KI erzeugten Inhalte einem Verfahren der menschlichen Überprüfung oder redaktionellen Kontrolle unterzogen wurden und wenn eine natürliche oder juristische Person die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung der Inhalte trägt.“Art. 50 Abs. 4 Satz 5 KI-VO
Maschinenlesbare Markierung ist Sache der Anbieter„Anbieter von KI‑Systemen, einschließlich KI‑Systemen mit allgemeinem Verwendungszweck, die synthetische Audio-, Bild-, Video- oder Textinhalte erzeugen, stellen sicher, dass die Ausgaben des KI‑Systems in einem maschinenlesbaren Format gekennzeichnet und als künstlich erzeugt oder manipuliert erkennbar sind.“Art. 50 Abs. 2 Satz 1 KI-VO
Anbieter und Betreiber„‚Anbieter‘ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder sonstige Stelle, die ein KI‑System […] entwickelt oder entwickeln lässt und es unter ihrem eigenen Namen oder ihrer Handelsmarke in Verkehr bringt […]“; „‚Betreiber‘ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder sonstige Stelle, die ein KI‑System in eigener Verantwortung verwendet, es sei denn, das KI‑System wird im Rahmen einer persönlichen und nicht beruflichen Tätigkeit verwendet“Art. 3 Nr. 3 und 4 KI-VO
EU-Icons freiwillig, mit Textbeschriftung besser„Bemerkenswert ist, dass sich die Leistung über alle Maßnahmen hinweg verbessert hat, wenn das Basissymbol von einer Textbeschriftung begleitet wurde“. „Die Verwendung dieser EU-Symbole ist fakultativ, die Kennzeichnungsanforderungen nach Artikel 50 des KI-Gesetzes jedoch nicht. Die Verwendung dieser Icons stellt für sich genommen keine Rechtskonformität dar.“EU-Kommission: EU-Icons
Spätestens beim ersten Kontakt„Die in den Absätzen 1 bis 4 genannten Informationen werden den betreffenden natürlichen Personen spätestens zum Zeitpunkt der ersten Interaktion oder Aussetzung in klarer und eindeutiger Weise bereitgestellt. Die Informationen müssen den geltenden Barrierefreiheitsanforderungen entsprechen.“Art. 50 Abs. 5 KI-VO
Geldbußen, niedrigerer Betrag für KMUGeldbußen „von bis zu 15 000 000 EUR oder – im Falle von Unternehmen – von bis zu 3 % des gesamten weltweiten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres […], je nachdem, welcher Betrag höher ist“, für „g) Transparenzpflichten für Anbieter und Betreiber gemäß Artikel 50“. Abs. 6: „Im Falle von KMU, einschließlich Start-up-Unternehmen, gilt für jede in diesem Artikel genannte Geldbuße der jeweils niedrigere Betrag aus den in den Absätzen 3, 4 und 5 genannten Prozentsätzen oder Summen.“Art. 99 Abs. 4 lit. g und Abs. 6 KI-VO

Wenn Sie das lieber abgeben

Ob Ihr Chat-Widget bereits KI-Antworten gibt, zeigt in einer Minute unser kostenloser KI-Chatbot-Check. Der KI-Kennzeichnung für WordPress (299 € Festpreis) nimmt systematisch auf, wo auf Ihrer Website KI im Spiel ist, setzt die Kennzeichnung sichtbar am Widget, an Bildern und in den Metadaten um und übergibt eine Kurzdokumentation für Ihre Unterlagen.

Ihre Seite jetzt auf Chat-Widgets checken →kostenlos, ohne Anmeldung