Warum gerade WordPress-Seiten betroffen sind
WordPress macht es leicht, Funktionen nachzurüsten: ein Theme mit schönen Schriften, ein Plugin für die Anfahrtskarte, ein eingebettetes Video, ein Formular mit Spam-Schutz. Viele dieser Bausteine holen ihre Inhalte beim Seitenaufruf von fremden Servern. Dabei wird mindestens die IP-Adresse des Besuchers übertragen, und zwar bevor dieser irgendetwas angeklickt hat.
Das Tückische daran: Im Adminbereich sieht man davon nichts. Die Seite funktioniert, der Cookie-Banner erscheint, und trotzdem fließen im Hintergrund Daten. Sichtbar wird es erst in der Netzwerkanalyse des Browsers, und genau dort sehen auch diejenigen nach, die Abmahnungen verschicken. Welche Rechtsfolgen das im Einzelnen hat, ordnen unsere Ratgeber weiter unten mit Quellen ein.
Die technischen Ursachen, eine nach der anderen
In der Praxis sind es immer wieder dieselben Stellen. Jede hat ein eigenes Prüfwerkzeug und eine eigene Leistung, damit Sie nur beheben lassen, was bei Ihnen tatsächlich vorliegt.
- Schriften: Themes und Page-Builder binden Google Fonts oft von Google-Servern ein. Die Lösung ist, die Schriften lokal auszuliefern.
- Einbettungen: Karten, Videos und reCAPTCHA laden beim Seitenaufruf. Die Lösung ist eine Zwei-Klick-Lösung, die erst nach dem Klick des Besuchers lädt.
- Tracker und Pixel: Analyse- und Werbe-Skripte dürfen erst nach der Einwilligung starten. Häufig starten sie trotz Banner sofort.
- Cookie-Banner: Ein Banner, der Skripte nicht wirklich blockiert, ist nur Dekoration. Entscheidend ist, was vor dem Klick geladen wird.
- Pflichttexte: Impressum und Datenschutzerklärung müssen zu dem passen, was die Seite technisch tatsächlich tut.
- Shops und KI: Herstellerangaben am Produkt und die Kennzeichnung von KI-Chatbots sind eigene Pflichten mit eigenen Leistungen.
Erst prüfen, dann beauftragen
Sie müssen uns nichts glauben. Der Website-Check prüft Schriften, Einbettungen, Tracker und weitere Punkte in einem Durchlauf und fasst das Ergebnis zu einer Note zusammen. Für jede einzelne Ursache gibt es außerdem ein eigenes Werkzeug. Alle laufen ohne Anmeldung, und was sich von außen nicht prüfen lässt, weisen sie als „nicht prüfbar“ aus statt als bestanden.
Zeigt die Prüfung einen einzelnen Fund, beheben Sie genau diesen. Zeigt sie mehrere, ist das Komplettpaket der kürzere Weg: eine technische Durchsicht auf alle bekannten Abmahnfallen, mit Behebung der Funde und einem Bericht, der jeden Punkt dokumentiert.
Was Sie am Ende in der Hand haben
Jede Leistung in diesem Bereich endet mit einem Nachweis. Bei den Schriften ist es ein Prüfbericht, dass keine Verbindung zu Google-Servern mehr besteht, beim Cookie-Banner eine Netzwerkanalyse als PDF, die zeigt, dass vor der Einwilligung nichts zu Dritten fließt. Diese Unterlagen sind der Unterschied zwischen „haben wir gemacht“ und „können wir belegen“.
Wichtig ist uns die Grenze: Wir prüfen und beheben die Technik. Ob ein Text juristisch trägt, ob eine erhaltene Abmahnung berechtigt ist und wie Sie darauf antworten, beurteilt Ihre Kanzlei. Mit ihr arbeiten wir gern Hand in Hand.
Diese Seite beschreibt die technische Seite und ist keine Rechtsberatung. Die rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls gehört zu Ihrer Kanzlei, mit der wir gern Hand in Hand arbeiten.