Wann der Wechsel zu WordPress sich lohnt
Die meisten Anfragen beginnen nicht mit „wir wollen WordPress“, sondern mit einem Ärgernis: Die eingesetzte Version läuft aus der Pflege und das Upgrade ist ein eigenes Projekt. Der einzige Entwickler, der das System kannte, ist weg. Jede kleine Textänderung wird zum Ticket bei der Agentur. Oder Funktionen, die heute selbstverständlich sind — ein Blog, der rankt, ein Newsletter-Formular, ein Shop — lassen sich nur mit viel Aufwand nachrüsten.
WordPress löst nicht jedes Problem, aber diese: Es ist das verbreitetste CMS der Welt, Entwickler finden Sie in jeder Stadt, Updates laufen mit einem Klick, und Ihr Team kann Inhalte selbst pflegen. Für Unternehmensseiten, Vereine, Kanzleien und Praxen ist das in aller Regel der günstigere Weg auf Dauer.
Wann wir abraten: Wenn Ihr System sauber gepflegt ist, Ihr Team gut damit arbeitet und der Wechsel nur „weil alle WordPress haben“ passieren soll. Dann ist eine Migration Geld ohne Gegenwert — das sagen wir Ihnen in der Ersteinschätzung auch so.
Durchführen oder begleiten
Komplett durchführen: Wir übernehmen alles von der Bestandsaufnahme bis zur Nachkontrolle. Sie nehmen das Testsystem ab und geben die Umschaltung frei.
Begleiten: Sie haben ein eigenes Team oder eine Agentur, aber niemanden, der schon ein Dutzend Migrationen hinter sich hat. Dann planen wir mit, liefern Inventur, Zielstruktur und URL-Mapping, nehmen ab und sind am Tag der Umschaltung erreichbar. Das ist die günstigere Variante — und oft die klügere, wenn Ihre Leute die Seite danach ohnehin selbst betreuen.
Was eine Migration wirklich ausmacht
Inhalte zu kopieren ist der kleinste Teil. Schiefgehen Migrationen an anderen Stellen:
- Vergessene Adressen. Google kennt oft Hunderte URLs, die im Menü längst nicht mehr auftauchen — alte News, PDF-Dateien, Seiten mit Parametern. Ohne Weiterleitung landen Besucher und Suchmaschinen nach dem Wechsel auf einer Fehlerseite, und die Rankings dieser Seiten sind weg. Wir sammeln die Adressen aus Sitemap, Search Console, Server-Logs und einem vollständigen Crawl und leiten jede einzeln weiter.
- Strukturierte Inhalte. TYPO3 und Drupal speichern Inhalte gern in Elementen, Feldern und Beziehungen, die es in WordPress so nicht gibt. Die Zuordnung zu Seiten, Beiträgen, eigenen Inhaltstypen und Feldern entscheidet, ob Ihr Team später bequem pflegen kann.
- Einmal-Import. Wer nur einmal importiert, verliert alles, was zwischen Import und Umschaltung auf der alten Seite geändert wurde. Unsere Übernahme ist wiederholbar — der letzte Lauf passiert unmittelbar vor der Umschaltung.
- Mehrsprachigkeit, Nutzer, Formulare. Sprachversionen müssen ihre Zuordnung behalten, Nutzerkonten ihre Rollen, und jedes Formular braucht einen neuen Empfänger und eine neue Datenschutzprüfung.
- Der Tag danach. Nach der Umschaltung prüfen wir Weiterleitungen, Indexierung und Fehlerberichte in der Search Console und reagieren, bevor kleine Lücken zu Rankingverlusten werden.
Von welchen Systemen wir migrieren
TYPO3, Joomla, Drupal, Contao, Webflow, Squarespace, HubSpot CMS, Ghost, statische HTML-Seiten und Eigenentwicklungen. Shops ziehen von Shopify, Shopware und anderen Systemen zu WooCommerce. Kommt Ihr System nicht vor: fragen Sie trotzdem — solange sich Inhalte exportieren oder auslesen lassen, lassen sie sich übernehmen.
Kleine Baukasten-Seiten von Wix, Jimdo oder Squarespace mit bis zu zehn Seiten ziehen günstiger mit dem Baukasten-Umzug zum Festpreis um. Sie sind schon auf WordPress und wollen nur den Hoster wechseln? Dann ist der WordPress-Umzug das Richtige.
Wie der Preis entsteht
Ein Pauschalpreis wäre bei Migrationen entweder zu hoch für kleine Seiten oder ein Risiko für große. Deshalb gehen wir so vor:
- Ersteinschätzung kostenlos: Sie schicken die Adresse und ein paar Eckdaten, wir schauen uns die Seite an und melden uns werktags binnen 24 Stunden.
- Verbindliches Angebot: Nach kurzer Analyse bekommen Sie einen festen Betrag mit Leistungsumfang und Zeitplan. Haben wir uns verschätzt, ist das unser Problem, nicht Ihres.
- Bezahlt wird erst nach Zusage. Die Arbeit läuft danach als Ticket im Kundenportal — Sie sehen jeden erledigten Schritt.
Was den Aufwand treibt: die Zahl der Seiten und Inhaltstypen, Sprachen, Sonderfunktionen wie Buchungen oder Mitgliederbereiche, Schnittstellen zu anderen Systemen und ob das Design nachgebaut oder neu gestaltet wird.
Nach dem Umzug
Damit die neue Seite nicht so altert wie die alte, übernimmt ein Wartungspaket (WordPress-Wartung) Updates, Backups und Überwachung. Für eine solide Ausgangslage bei Google gibt es die SEO-Grundeinrichtung, für mehrere Sprachen die Mehrsprachigkeit, und Ihr Team lernt die Pflege in der WordPress-Schulung.